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Die Geschichte

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Die Brauerei Klášter (Kloster) erhielt ihren Namen nach dem Zisterzienserkloster, das im 12. Jahrhundert, vermutlich schon im Jahr 1177, an der Stelle der heutigen Brauerei stand. Bis heute blieb von dem gotischen Kloster lediglich das im Hof der heutigen Brauerei stehende Tor mit einem wunderschönen Portal erhalten. Am 30. April 1420 wurde das Kloster durch eine List von der Hussitenarmee eingenommen und total geplündert, einschließlich seiner umfangreichen Bibliothek, angeblich einer der bedeutendsten auf dem Gebiet des Königreichs Böhmen. Das Kloster wurde seither nicht wieder aufgebaut.

Im Kloster wurde seit 1570 Bier gebraut. Die damalige Brauerei stand jedoch nicht wie heute auf dem Hügel, sondern unten am Fuße des Hügels. Der Beginn der modernen Bierbrauerei im Kloster hängt mit dem Jahr 1864 zusammen. In diesem Jahr ließ hier das Adelsgeschlecht Waldstein eine der modernsten Brauereien seinerzeit errichten. Am Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die Brauerei Klášter zu den sieben größten Brauereien in den böhmischen Ländern. Die vor beinahe 150 Jahren errichteten Gebäude dienen bis heute der Bierherstellung.

Schon seit dem Mittelalter wurden im Felsuntergrund unter der Brauerei, in fast zwanzig Metern Tiefe, Kellerräume errichtet, die später bei der Bierherstellung genutzt wurden. Im Teilbereich des Kellers befindet sich heute auch das berühmte Restaurant Skála, in dem das Klosterbier ausgeschenkt wird.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, bevor die Brauerei verstaatlicht wurde, waren hier auch drei Gärtner beschäftigt, die unter anderem mehrere Gewächshäuser bewirtschafteten. Zur Beheizung dieser ungewöhnlichen Nebeneinrichtung der Brauerei wurden Dampf und Warmwasser verwendet, die als Abfallprodukte bei der Bierherstellung entstehen. An Weihnachten haben somit die Mitarbeiter neben ihrem Lohn auch frisches Gemüse bekommen.


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